Ob live, am Bildschirm oder in hybriden Formaten: Dr. Thomas M. Fischer fühlt sich auf der Bühne als Keynote-Speaker, Vortragender und Teilnehmer von Diskussionsrunden ebenso zu Hause wie als Moderator und Referent in virtuellen Räumen. Seine Vorträge leben von seinem humorvollen und optimistischen Stil, von wohlgemeinter Provokation und einer intuitiven Verbindung zu den Menschen im Publikum. Fischer grenzt sich bewusst von den Krisenpropheten ab und rückt – immer relevant, immer unterhaltsam – Inspirationen, frische Ideen und unmittelbar umsetzbare Empfehlungen in den Mittelpunkt.
Mein neues Buch: Zukunft verpflichtet!
Zukunft ist aus Mut gemacht. Sie braucht Zuversicht und funktioniert nur mit zupackenden Gestalterinnen und Gestaltern. Deshalb habe ich das Buch „Zukunft verpflichtet – Modernes Unternehmertum für ein lebenswertes Land“ geschrieben. Ich hoffe sehr, der Debatte um Nachhaltigkeit und Verantwortung einen neuen Spin geben zu können: positiv, motivierend, chancenorientiert. Mit nach vorne gedachten Vorstellungen von Erfolg, Wachstum und Verantwortung, mit Nachhaltigkeit als Business Case, mit kulturellen Impulsen und Purpose. Und mit einer Zeitreise ins Jahr 2045, die eines deutlich machen soll: Nachhaltigkeit kann der entscheidende USP der deutschen Wirtschaft sein und den Menschen im Lande jede Menge Lebensqualität bringen. In meiner Fantasie sind wir schon da. Hier mehr Infos!
Viele mittelständische Unternehmen brauchen einen kulturellen Neustart. Sie hängen zwischen der Krisenreaktion auf die Corona-Pandemie und nachhaltigem Change Management fest. Ihr Glaube an Tradition, Qualität und Struktur hindert sie noch daran, zukunftsleitende Werte wie Kooperation, Zielorientierung und Multiperspektivität in ihre Kultur zu integrieren. Für Dr. Thomas M. Fischer ist es höchste Zeit, den Aufbruch der Corona-Zeit zu verstetigen. Unternehmen stehen an einem Scheideweg: Fallen sie in alte Muster zurück, oder münzen den kulturellen Wandel nachhaltig in neue Wettbewerbsvorteile um?
Dr. Thomas M. Fischer räumt mit der Fehleinschätzung auf, Zukunftsfähigkeit sei allein eine Frage der Digitalisierung. Die Folge dieses Irrtums ist, dass die Unternehmen von einem Digitalprojekt zum nächsten hetzen, ohne die Grundzüge der Veränderung zu verstehen. Für Fischer ist die Digitalisierung ein wichtiges, aber nicht alleiniges Mittel, um die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern. Entscheidend ist aus seiner Sicht, dass Unternehmen eine positiv geprägte Kultur der Veränderung schaffen und ein innovationsfreundliches Mindset etablieren. Wenn das überzeugend gelingt, wird Technologie (fast) zweitrangig …
Den Elefanten zum Tanzen bringen: Start-up trifft Mittelstand
Kooperationen zwischen mittelständischen Unternehmen und Start-ups erwecken mitunter den Eindruck, dass sie eher dem Image als dem perspektivischen Nutzen dienen. Dabei profitieren beide Seiten substanziell voneinander, wenn sie die Zusammenarbeit ernst nehmen. Entscheidend ist der kulturelle Fit zwischen den Partnern. Dr. Thomas M. Fischer zeigt auf, wie mit Respekt und Augenhöhe, einem guten Maß an Nähe und Distanz sowie einer konstruktiven Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen erfolgreiche Allianzen geschmiedet werden. Fischer liegt das Thema sehr am Herzen, denn er ist überzeugt: Ein kollaboratives Ökosystem aus Start-ups und mittelständischen Unternehmen kann den Standort Deutschland nachhaltig stärken.
Diversität beginnt im Kopf. Und der ist rund, so das Bonmot des französischen Künstlers Francis Picabia, „damit das Denken die Richtung wechseln kann“. Allerdings scheuen sich manche Unternehmen noch, entschieden in diesen zukunftsweisenden Bahnen zu denken. Dabei benötigen sie dringend multiple Denk- und Arbeitsweisen, vielfältige soziokulturelle Hintergründe, unterschiedliche Wahrnehmungsweisen und alternative Interpretatitionsmuster. Für Dr. Thomas M. Fischer steht außer Frage, dass Diversität in der Belegschaft, in den Geschäftsführungen sowie in Bei- und Aufsichtsräten direkt auf die Innovations- und Adaptionsfähigkeit der Unternehmen einzahlt. Doch nur wenn Unternehmen Diversität ernst meinen, erwerben sie auch auf Organisationsebene die Fähigkeit, im Denken die Richtung zu wechseln …
Mit ihren Beiräten verfügen mittelständischer und familiengeführte Unternehmen über eine wichtige Zukunftsressource – sie wissen es nur noch nicht. Oft einseitig mit „Friends & Family“ besetzt, können Beiräte ihr Potenzial als stabilisierender und zukunftsstiftender Faktor nicht voll ausspielen. Um ihr Potenzial als Sparringspartner der Geschäftsführung sowie als motivierende und aktivierende Kraft im Unternehmen auszuschöpfen, so Dr. Thomas M. Fischer, müssen Bei- und Aufsichtsräten viel ambitionierter besetzt werden, als es heute häufig der Fall ist. Gefragt ist eine Diversität in den Dimensionen Gender, kultureller Background und Qualifikation, damit Beiräte nicht weiter das Altbewährte verhandeln, sondern zunehmend frische, unkonventionelle Gedanken in die Unternehmen tragen.